15.07.2016

[Rezension] Walking Disaster


Walking Disaster - Jamie McGuire






Beschreibung
Travis ist hart im Nehmen. Aufgewachsen in einer Familie von Männern, weiß er sich durchzuschlagen. Er ist bekannt als Weiberheld und Kämpfer. Alle Jungs möchten an seiner Stelle sein, alle Mädchen an seiner Seite. Doch Abby ist anders. Sie schenkt ihm keine Bewunderung und schmachtet ihn nicht aus ihren großen, grauen Augen an. Sie wirkt unschuldig und zerbrechlich, aber Travis spürt, dass sie ein dunkles Geheimnis verbirgt. Er ist fasziniert von ihr, und er macht sich daran, das zu tun, was er seiner Mutter versprochen hat: Er kämpft für seine Liebe. Unaufhaltsam.



Cover:
passend zu band eins, wunderschön und düster

Schreibstil:
Ich-Perspektive Travis, fesselnd, romantisch, mitreißend


Meine Meinung

Ich liebe die Bücher aus der Sicht der Männer immer mehr als die aus der Sicht der Frau. Könnte daran liegen, dass ich selbst eine Frau bin und meine eigenen Gedanken zu so manchen Themen schon kenne. Travis ist nochmal ein ganz anderes Kaliber von Mann. Ihm "zuzuhören" wie er die Geschichte von ihm und Abby erzählt war wundervoll und unterhaltsam zugleich. Man merkt wie sehr er sie liebt und wie wenig er dagegen machen kann.
Als gutaussehender Mann, liegen ihm die Frauenherzen des Campus und der Umgebung praktisch zu Füßen. Doch als er Abby das erste Mal sieht, sind diese Frauen plötzlich egal. War sein Ziel bisher das erfolgreiche Abschließen seines Studiums und viel Spaß zu haben, ist es nun plötzlich nur noch diese eine Frau die wichtig ist. Doch Abby sieht das leider zunächst etwas anders (siehe Band eins).
Durch einen Rohrbruch bietet sich für Travis die perfekte Gelegenheit Abby zu sich und Shepley in die Wohnung zu holen. Kurzerhand ziehen Abby und America bei ihnen ein. Doch wer nun denkt Travis würde sich jetzt nur auf Abby konzentrieren hat weit gefehlt. Da Abby mit einem Typen von der Uni ausgeht, der in ihrer Ansicht mehr zu ihr passt als Travis, wird Travis eifersüchtig und bringt immer mehr Frauen mit nach Hause. Diese beglückt er dann auf der sogenannten "Weibercouch" während Abby in seinem Bett schläft.
Diese Situation schaukelt sich immer mehr auf, bis sich die angestaute Eifersucht auf beiden Seiten entlädt. Als Abby und America wieder zurück in ihr Wohnheim können schafft es Travis, der sich an Abbys Anwesenheit gewöhnt hat, sie für weitere vier Wochen mittels einer Wette an die Wohnung zu binden. Er verändert sich zunehmend und will es wert sein von Abby geliebt zu werden. Er weiß ja nicht das dem schon so ist. Irgendwann kommt es zum großen Knall und sie gehen eine Beziehung miteinander ein.
Sie können allerdings nicht mit und nicht ohne einander. Ist grade Sonnenschein angesagt, zieht das nächste Gewitter schon auf. Ein wirkliches Disaster und doch trotzdem total toll mitzuerleben.
Auch Travis Spitzname für Abby (Täubchen) finde ich total niedlich. Doch bei jeder guten Geschichte darf auch das Drama nicht fehlen. Dieses steht irgendwann in Form von Abbys Dad vor der Tür.

Fazit:
Ich liebe die Geschichte aus Travis Sicht noch mehr als aus der von Abby. Aber da es im Grunde die selbe Geschichte ist gibt es natürlich auch die gleiche Bewertung. Verdiente fünf Sterne.

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